Es klingt verführerisch: Automatisierung und Digitalisierung sind in aller Munde. Da liegt es nah, den Stier bei den Hörnern zu packen und das eigene, vielleicht gerade sogar völlig ruhende Solo-Business radikal umzugestalten. 

Statt altbekannter Akquise lockt der Umstieg auf das digitale Marketing mit dem großen Versprechen, nie wieder Kaltakquise machen zu müssen. Doch Vorsicht – never change a running system. Hier ein Beispiel meines eigenen radikalen Umbruchs:
Nachdem ich 2012 mein bis dahin bestes Geschäftsjahr abgeschlossen hatte, war ich zu erschöpft, um mich zu feiern. Ich sah mich mit drei Konflikten konfrontiert.

  • Ich wollte mein Geschäft weiter entwickeln, aber nicht auf Kosten der Kinder.
  • Ich konnte nicht alle täglichen Todo´s auf meinen Mann laden.
  • Ich wollte weniger reisen.

Damals arbeitete ich für die größten Verlagshäuser und Buchhandlungen in Deutschland und ausschließlich inhouse.

Die für mich schlüssigste Lösung war, mein Geschäft in die Onlinewelt zu bringen. Onlinekurse und Beratungsformate zu entwickeln und einen weiteren Schwerpunkt auf Solo-Selbständige zu legen und diese online zu begleiten.
Um es vorweg zu nehmen – ich war naiv – dieser Schritt hätte mich fast in die Knie gezwungen und ich habe eine Menge daraus gelernt. Vielleicht finden Sie die Parallelen zur jetzigen Situation.

1. Grundlegende Veränderungen im System benötigen wesentlich mehr Zeit und Energie als man vorher annimmt.

Die Folge meines radikalen Umbruchs war, dass ich weniger Akquise machte, weil ich mehr Zeit in den Aufbau der Onlineangebote steckte. Das Ergebnis: Weniger Brot- und Butter-Aufträge, weniger Umsatz, noch mehr investierte Arbeitszeit. Meine Planung ging vorn und hinten nicht auf.

Tipp:
Gerade jetzt sollten Sie Ihre ganze Energie in ein zuverlässig funktionierendes Kundengewinnungssystem setzen, das Sie beherrschen. Bleiben Sie konsequent dran. Wenn das im Moment nicht möglich ist, drehen Sie nur an einzelnen Schrauben, um Ihre bestehenden Prozesse an die jetzigen Gegebenheiten anzupassen. Wenn Telefonakquise für Sie gerade nicht funktioniert, schreiben Sie einen Akquisebrief, um sich ins Spiel zu bringen.

2. Onlinemarketing ist eine komplett andere Spielwiese

Ich dachte damals, wenn ich meine Produkte offline verkaufen kann, dann bestimmt auch online. Weit gefehlt. B2B lief online gar nicht und auch generell ganz anders als B2C. Ja, GmbH Geschäftsführer und andere Entscheiderinnen erreichen Sie heute online, aber Ihre Mitbewerber tun das auch. Wie können Sie aus der Masse herausstechen und einzigartig sein?

Tipp:
Zur Zeit muss alles digital und kontaktfrei ablaufen.
Aber: Je mehr unsere Lebens- und Arbeitsumfelder digitalisiert werden, desto mehr sehnen wir uns nach echten Kontakten und haptischen Erlebnissen.
Deshalb gebe ich meinen Zielpersonen etwas sehr persönliches und außergewöhnliches in die Hand, um mich sichtbar zu machen: einen Akquisebrief.
Ich vermarkte übrigens meine eigenen Digitalisierungsangebote ganz konsequent über meinen selbst entwickelten Akquisebrief  – aus gutem Grund ;-)

3. Onlinemarketing kostet viel Geld, bevor es welches einbringt

Bis Sie mit Onlinemarketing Geld verdienen, investieren Sie erst einmal eine ganze Menge Zeit und auch Geld.
Sie haben die Wahl: Entweder lernen Sie, alles selbst aufzusetzen (kostet Zeit) oder Sie bezahlen jemanden, der es kann (die Guten kosten viel Geld, billige Dienstleister braucht kein Mensch)

Tipp:
Wenn Sie schnell Aufträge gewinnen möchten, setzen Sie jetzt auf bestehende Systeme, optimieren diese und lassen die Finger von Experimenten.  Implementieren Sie neue Systeme schrittweise, wenn Ihr Geschäft wieder angelaufen ist und feste Umsätze kommen und nicht so wie ich – hoppladihopp. Ich habe alle nur denkbaren Fehler gemacht und es gab damals keine Pandemie “on top”.
Wenn Sie jetzt mehr Flow in der Akquise brauchen, dann schauen Sie hier vorbei und laden Sie mein 5-Stufen-Starter-Kit herunter. Ich zeige Ihnen darin, wie Sie Ihren Akquiseprozess so aufbauen, dass Sie schnell ins Leisten und zu Umsatz kommen und wie Sie den kompletten Kundengewinnungsprozess aus dem Homeoffice heraus managen.